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Die Zusammenarbeit stärken/Gemeinsame Perspektiven

Im Mai 2018 verbrachten die südafrikanischen Wissenschaftler Prof. Esther Kibuka-Sebitosi von der University of South Africa und Prof. Rob O’Donoghue von der Rhodes University einen Studienaufenthalt am Institut für Bildungsforschung der Universidad Veracruzana in Xalapa, Mexiko. Unterstützt wurden sie dabei von Engagement Global, dem ESD Expert Net und dem UNESCO-Lehrstuhl "Citizenship, Education and Environmental Sustainability of Development" („Staatsbürgerschaft, Bildung und nachhaltige, ökologische Entwicklung“).

Ziel war es zu zeigen, woran die Akademiker in ihrem Land arbeiten, und welche gemeinsamen Herausforderungen und Perspektiven es in Mexiko und Südafrika bezüglich BNE gibt.

Esther Kibuka-Sebitosi hielt einen Vortrag mit dem Titel „Dancing to the African drum: African Renaissance in the 21st-century politics and academics” (“Tanz zur afrikanischen Trommel: Afrikanische Renaissance in der Politik und Wissenschaft des 21. Jahrhunderts“), in dem sie darlegte, dass Europäer dem afrikanischen Kontinent bisher nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben, weil die Distanz so groß sei und die Verbindung zu dortigen Bildungseinrichtungen gering. Sie berichtete, dass sie ihre Arbeit in einem Umfeld verrichteten, dessen Komplexität sich nicht in den Bildungsprogrammen widerspiegele. Ein Beispiel dafür sei die Tatsache, dass es in Südafrika elf Amtssprachen gebe, die jeweils für eine andere Weltsicht stehen.

Rob O’Donoghue referierte zu dem Thema „Clarifying collective social learning for transitioning to future sustainability” („Kollektives, soziales Lernen für den Übergang in eine nachhaltige Zukunft“), wobei er theoretische Vorschläge zu Bildungsprozessen in Südafrika erläuterte. Er ging vor allem auf das Modell „C.A.R.E.“ ein, das Bildung für Nachhaltigkeit durch pädagogische Neuerungen erreichen möchte.

Außerdem nahmen die beiden südafrikanischen Wissenschaftler während ihres Aufenthalts an einer Diskussionsrunde teil, in der es um die Herausforderungen und Perspektiven einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Mexiko und Südafrika ging, zu der sie und ihre mexikanischen Partner und Partnerinnen sich bereit erklärten.

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